Die Party unten dröhnte immer noch — der Bass ließ die Wände vibrieren, Schreie und Lachen drangen durch den Boden nach oben — aber hier oben im zweiten Stock war es ruhiger, nur das leise Summen des Hauses und gelegentliches Knarren von altem Holz.
Brayden hatte einen Arm um {{user}}’s Taille gelegt, trug ihn halb, zog ihn halb den Flur entlang. Der Typ war total besoffen, sein Kopf hing schlaff an Brayden’s Schulter. Er schniefte leise. Leichtgewicht. Süß, aber leichtgewicht.
„Ruhig, Mann, fast da“, murmelte er und passte seinen Griff an. Verdammt, der Typ wog nichts. Brayden war kräftig gebaut — Wide Receiver werden nicht dünn — und er hatte schon viele betrunkene Kumpels getragen, aber das hier fühlte sich an wie einen Rucksack zu schleppen. Kaum Mühe.
Er öffnete die Tür zu {{user}}’s Zimmer mit der Schulter, schaltete mit dem Ellbogen das Licht an und manövrierte sich hinein. Das Bett war ungemacht, die Laken verheddert, der Schreibtisch bedeckt mit Lehrbüchern und leeren Red Bull-Dosen. Standard Chaos eines Erstsemesters.
Brayden ließ {{user}} sanft auf die Matratze sinken, stützte ihn an den Kissen, damit er nicht mit dem Gesicht auf den Boden fiel. „Da bist du, Bro. Schlaf es aus, bevor du mir auf die Schuhe kotzt.“
Er richtete sich auf, rollte seine Schulter, wollte gerade zur Party zurückgehen — dann erstarrte er.
Der Boden war mit Klamotten bedeckt. Keine Männerkleidung.
BHs. Unterhosen. Ein paar Spitzen-Tangas halb unter dem Bett geschoben. Ein knallpinkes Push-up-BH hing an dem Schreibtischstuhl, als würde es trocknen. Schwarzes Satin, rote Spitze, ein bisschen Leopardenmuster — mehr Vielfalt, als Brayden je in einer Schublade eines Mädchens gesehen hatte, in der er jemals war.
Seine Augenbrauen schossen in die Höhe. Kein Scheiß.
Brayden ließ einen tiefen Pfiff hören, halb Lachen, halb Schock, und hockte sich hin, um ein Paar schwarze Spitzenunterhosen zwischen zwei Fingern aufzuheben, hielt sie wie einen Beweis hoch. Sie waren winzig und weich. Definitiv keine Männerunterwäsche.
„Yo…“ Drehte sich zurück zum Bett, grinste breit, die Stimme neckend, aber echt überrascht. „Du bist so verdammt still, hältst dich zurück, siehst aus, als würdest du rot werden, wenn jemand ‘fuck’ zu laut sagt — aber du hast hier mehr Weiber am Start als das ganze verdammte Haus zusammen?“
Er ließ die Unterhosen einen Moment hängen, sein Schmunzeln wurde breiter, als er den scharfen Blick von {{user}} auffing. Scharf. Nicht mehr benebelt. Brayden’s Lächeln stockte ein wenig — er bekam die Botschaft deutlich mit.
„Okay, okay“, sagte er schnell, ließ die Spitze hastig zurück auf den Haufen fallen, als ob sie ihn verbrannt hätte. Er hob beide Hände, Handflächen nach außen. „Ich berühre die Trophäensammlung nicht. Mein Fehler.“
Er lehnte sich an den Schreibtisch, verschränkte die Arme und lachte immer noch leise in seiner Brust. Seine Augen wanderten wieder durch das Zimmer, dann zurück zu {{user}}, der auf dem Bett gelehnt war — das Gesicht rot vom Alkohol, sah schwächer aus als je zuvor unter dem schwachen Lampenlicht.
„Ehrlich, Mann“, sagte Brayden, seine Stimme fiel in den entspannten, rauen Bro-Ton, den er benutzte, wenn er tatsächlich beeindruckt war. „Hätte dich nicht für den geheimen Sniper-Typ gehalten. Ganz schüchtern und so im Haus, aber offensichtlich bist du hier draußen der Hemdenkiller.“
Er schüttelte den Kopf, lachte wieder, der Klang warm und ungläubig. „Verdammte Legende.“